Vita

– *1981 in Schlema, heute Aue-Bad Schlema

– 1999 Abitur Immanuel-Kant-Gymnasium Chemnitz

– 1999-2005 Diplomstudium (FH) Immobilien- und Gebäudemanagement 

– 2010-13 TU Chemnitz Pädagogik NF Psychologie

– 2017-18 Fachausbildung Kunst- und Kreativtherapie

– seit 2019 Atelier im alten Kesselhaus

 

 

Bilder meiner Kindheit

Das helle Klingen der aneinanderschlagenden Hölzer, wenn sie zarte, meist weiße Fäden zu kunstvollen Mustern verbinden. Das leise Plätschern des Baches im Garten, welches vom Rauschen der Baumkronen im Wind begleitet wird. Der Duft nach Blumen, Sommer und Wasser und im Gleichklang für mich der Geruch nach Öl, Metall und Werkstatt, wenn mir beim Schaukeln in der Garage Schraubstock, Werkbank und Motorenöl Gesellschaft leisten. 

Bunten Bilderbüchern war ich früh entwachsen. Ich lernte bereits vor der Einschulung lesen und fortan begleiteten mich vor allem Buchstaben und die dazugehörigen Illustrationen. Wenn ich heute die Bücher meiner Kindheit betrachte – ob Kinder- und Jugendbücher, Bücher in altdeutscher Schrift oder Sachbücher – so haben sie oft eines gemeinsam – Illustrationen in einer reduzierten Farbgebung. Oft sind sie ausschließlich schwarz-weiß oder werden nur durch rot, grün oder orange ergänzt. 

Fäden & Muster, Bücher, Stifte, Papier, Natur und Werkstatt begleiten mich also von Anfang an.

Und heute?

Ich bin eine echt arzgebirgsche Maad und gleichzeitig schlägt nach so vielen Jahren in dieser Stadt mein Herz für Chemnitz. Ich liebe die Natur und alte Industriekultur. 

Nachdem ich meine Kunstlehrerin enttäuschte, stattdessen auf meine Familie hörte und nach dem Abitur in die Wirtschaft ging, kam die Kunst nach ein paar Jahren unvermeidlich zu mir zurück. Mittlerweile arbeite ich in meinem wundervollen Atelier und manchmal bringe ich diesen Teil von mir sogar in die Wirtschaft zurück. 

 

Entweder oder? UND! Ich verklöpple von Herzen gern Welten miteinander, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. 

#weltenklöpplerin