

SPITZENLAND
SpitzenLand als nutzbare Kunstinstallation ist der künstlerisch aufgewertete Prototyp eines urbanen Sitzmöbels durch ReUse von Materialien und Bauteilen: Rotorblätter von Windkraftanlagen und Materialreste aus der Landwirtschaft.
Mit diesem Prototypen möchten wir auf unzählige Möglichkeiten einer hochwertigen, nützlichen und vor allem schnell umsetzbaren Weiterverwendung von industriellen Abfallmaterialien hier am Beispiel der Windenergiebranche und der Landwirtschaft aufmerksam machen.
SpitzenLand lädt ein zum komfortablen Sitzen, Liegen und Verweilen und dient gleichzeitig als Sicht- und Lärmschutz. Die vermeintlich lose angeordneten Rotorblattspitzen werden mit handgeklöppelter Spitze arretiert, aber vor allem gestalterisch aufgewertet. Die Anordnung folgt den Prinzipien des optisch ausgewogenen Designs, Anforderungen des Komforts und der Stabilität. In einem eigenen Workshop haben wir mit 6 Rotorspitzen und ca. 12 m Klöppelspitze die Herstellung und die Bequemlichkeit der Sitzskulptur erfolgreich getestet. Für eine Realisierung müssen die Einzelteile mit Schraubbolzen dauerhaft fixiert und die Rotorblattspitzen geschlossen werden. Die Musterspitze sollte über die tragende Länge mit dünnen Stahlseilen stabilisiert werden. Alle Materialien sind witterungsbeständig.
Die Vision ist ein Kooperationsprojekt von der Architektin Dr. Pamela Voigt, Leipzig sowie Dipl.-Imm.wirtin (FH) Anett Schuster, Künstlerin aus Chemnitz.
























